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Dieser Service wird Ihnen präsentiert von Ihrem Shell Markenpartner. Direkt vor Ort für Sie da in Berlin und Brandenburg. Ihre Onlineredaktion der Leuendorff & Co. Mineralölhandel GmbH Online Heizölpreise & Bestellung mit Wunschpreissystem Selbstverständlich übernehmen wir keinerlei Garantie für Prognosen und Vermutungen. Die Markteinschätzungen sind rein subjektiv. Prognose: steigend Gestern Nachmittag bekamen die Öl-Futures durch die Eröffnung des NYMEX Parketthandels um 15:00 Uhr Schwung und durchbrachen daraufhin zügig die ersten Wiederstände. Technisch motivierte Anschlusskäufe lösten eine Preisralley aus, die die Ölmärkte noch bis am späten Abend auf immer neue Tageshochs trieben. Zu den stützenden Impulsen aus Devisen- und Aktienmärkten gesellten sich nun auch Befürchtungen, dass der tropische Sturm über den Bahamas am Wochenende die Ölproduktion im Golf von Mexiko vorübergehend beeinträchtigen könnte. Wirtschaft/Konjunktur: Gestern mussten die Anleger eine wahre Flut von Kennzahlen aus Europa und den USA verarbeiten. Den Anfang machten die besser als erwarteten Zahlen aus der EU, die am Vormittag die Aktienmärkte in Europa stützten. Die im weiteren Tagesverlauf veröffentlichten Wirtschaftszahlen aus den USA vielen eher mäßig aus und dennoch konnte die Wall Street ebenfalls am Nachmittag einen kräftigen Satz nach oben machen. Analysten weisen auf die besonders positiven Quartalsberichte von US Unternehmen hin, welche die Sorgen über eine unsichere Wirtschaftsentwicklung in den USA in den Schatten stellten. Die aufgehellte Stimmung an den Aktienmärkten übertrug sich auch auf die Händler an der NYMEX und der ICE, die diese noch immer als den Impulsgeber für die Ölpreise sehen. Zusammen mit den Aktienmärkten durchbrachen die Öl-Futures zur Eröffnung des NYMEX Parketthandels die ersten Widerstände, wodurch stop-loss-Kauforders ausgelöst wurden. Erst im Bereich der dritten und vierten Widerstände ebbte die massive Kauflaune der Spekulanten ab. Hurrikan-Center: Das Tiefdruckgebiet über den Bahamas hat wie erwartet in der Nacht weiter an Kraft zugelegt und sich zum tropischen Sturm "Bonnie" entwickelt. In seinem weiteren Verlauf erwarten die Meteorologen, dass der Sturm bei Louisianna auf Land trifft. Bei seinem Weg durch den Golf von Mexiko wird Bonnie zwar wohl noch an Energie gewinnen, die Entwicklung zu einem Hurrikan ist derzeit allerdings unwahrscheinlich. Kräftige Regenfälle, schwerer Seegang und heftige Winde werden die Ölproduktion dennoch zumindest vorübergehend beeinträchtigen, so Experten. Die Shell habe daher bereits so viel Personal wie möglich von ihren Förderanlagen im Golf evakuiert. Analysten berichten, dass einige Marktteilnehmer wegen des Sturms Short-Positionen glattstellen würden, um risikoneutral in das Wochenende gehen zu können. Die gestern veröffentlichten Wirtschaftsdaten aus dem Euroraum gaben den Aktienmärkten bereits am Vormittag stützende Impulse, von denen auch der Euro profitieren konnte. Ein fester Euro, bzw. ein schwacher Dollar macht das Öl für Investoren außerhalb der USA billiger und sorgt so über die Nachfrageseite für Unterstützung an den Ölbörsen. Die Wirtschaftszahlen aus den USA fielen gestern zwar eher mäßig aus, jedoch sorgten die besser als erwarteten Quartalsberichte der US Unternehmen auch an der Wall Street für eine positive Stimmung. Tropensturm Bonnie bedroht die Ölförderanlagen im Golf von Mexiko und könnte Produktionsausfälle verursachen. Die Bestandsaufbauten lt. DOE geben den Märkten einen etwas Druck und überlagern dadurch die leicht stützenden API-Daten von Dienstag. Der Wirtschaftsausblick der Fed bleibt pessimistisch und hat einen bearishen Einfluss. Mit Beständen weit über dem üblichen Niveau zu dieser Jahreszeit, bleiben die Märkte in den USA weiterhin stark überversorgt. Charttechnik neutral bis bullish: Der Stochastik gibt, durch das Kreuzen der roten und schwarzen Linie, ein bullishes Signal an die Märkte ab. Die Preisralley gestern hat die Ölmärkte bis an das obere Ende der Handelsspanne von 70-80 Dollar bei NYMEX C.Oil gebracht. Charttechniker erwarten den Widerstand bei 80,00 Dollar als stabil, bei dem immer wieder Verkaufsorders auftreten werden. Sollte dieser Widerstand jedoch durchbrochen werden, ist mit weiteren automatischen Kauforders zu rechnen. Euro/Dollar: Der Euro profitiert von positiven Wirtschaftskennzahlen aus dem Euroraum. Der Euro kann im späten Handel am Donnerstag Abend die Marke von 1,29 Dollar zurückerobern. Damit neutralisiert die Gemeinschaftswährung die am Vortag gesehenen Verluste gegenüber dem US-Dollar. Am Donnerstag sorgten vor allem die guten europäischen Konjunkturdaten sowie die positiven Quartalsberichte von US Unternehmen für eine bessere Stimmung unter den Händlern. Die Anleger legten dank dieser Entwicklung eine deutlich höhere Risikobereitschaft an den Tag und investierten vermehrt in den als risikoreicher geltenden Euro, so ein Devisenexperte. Für heute werden die Devisenhändler auf das mit Spannung erwartete Ergebnis des Stresstests der europäischen Banken warten, das am Abend veröffentlicht werden soll. Analysten gehen allerdings davon aus, dass die meisten Banken den Test bestehen und daher keine überraschenden Signale zu erwarten sind. Aktuell notiert der Euro noch kaum verändert bei 1,2864 Dollar Auf die Darstellung der Charts verzichten wir. Auf den folgenden Seiten können Sie aktuelle Charts aufrufen. Dieser Wochenbericht wurde Ihnen präsentiert von: |